Larry Conklin: „Ralph ist ein Athlet, dem eigentlich relativ egal ist auf welchem Rad er gerade sitzt“

Larry Conklin ist Besitzer des in Junglinster ansässigen Trisport und einer der Sponsoren von Ralph Diseviscourt. Wenn Dizzy auf das Rad steigt, dann eigentlich immer auf ein eines von Trisport. Was Conklin im Vorfeld des Weltrekordversuchs zu sagen hat, lest ihr hier.

Hallo Herr Conklin, wieso haben sie als Trisport sich dazu entschieden Ralph Diseviscourt als Sponsor zur Seite zu stehen?

Erstmal ist Ralph jemand der schon lange bevor wir ihn als Sponsor unterstützt haben, zu unseren sehr guten Kunden gezählt hat. Es kommen öfter Sportler vorbei, die ohne davor auch nur einmal etwas gekauft zu haben, nach einem Sponsoring fragen das machen wir nicht, aber Ralph war halt schon lange Stammkunde. Als diese Frage dann aufkam, ob wir ihn nun unterstützen sollen oder nicht, war es eigentlich recht einfach diese Entscheidung zu fällen.

Welches Material stellen sie Ralph Diseviscourt genau?

Eigentlich alles an Material, was das Fahrrad selbst betrifft. Da hat er mehrere Modelle die von uns gestellt sind. Dazu erhält er von uns auch sowohl die Unterhaltung als auch die spezifische Veränderung an den einzelnen Geräten als Sponsoring. Wenn er am Wochenende den Weltrekordversuch startet dann wird es das auch auf einem Fahrrad von uns tun.

Und was ist besonders an diesem Fahrrad?

Erstmal ist es eine Zeitfahrmaschine, die natürlich darauf ausgerichtet ist ein möglichst hohes Tempo möglichst lange Fahren zu können. Dazu hat das Rad einen für das Zeitfahren üblichen Lenkeraufsatz, der es Ralph ermöglicht die Arme niederzulegen und den ganzen Körper in eine aerodynamische Position zu bringen. Im Großen und Ganzen spielt Aerodynamik am Rad eine wichtige Rolle. Wir haben ebenfalls im Laufe dieser Woche einen Keramikantrieb eingebaut, damit Ralph am Wochenende auch tatsächlich die besten Vorrausetzungen vorfindet.

Welche Wichtigkeit würden sie dem Material bei einem solchen Versuch zurechnen?

Das ist pauschal schwer zu bewerten. Wenn ich mir den Ralph anschaue, dann muss ich sagen, dass es wohl keine riesen Wertigkeit hat. Er ist ein Athlet, dem eigentlich relativ egal ist auf welchem Rad er gerade sitzt er ruft seine Leistung ab, deswegen würde ich schon sagen, dass bei ihm die Beine und der Kopf schon deutlich über dem Material auf dem er sitzt stehen. Er ist der Typ Fahrer, der ein Rad auch mal so lange fährt bis es auseinanderfällt. Bei anderen ist es vielleicht anders, vielleicht geht es bei denen nicht ohne die Gewissheit zu haben, das beste Material zu haben.

Und wie optimistisch sind Sie, dass Ralph Diseviscourt den Weltrekord am Wochenende bricht?

Sehr.