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Timeout mit: Paul Zahlen

In unserer Serie Timeout mit, schauen wir bei Luxemburger Sportlern vorbei und finden heraus wie es sowohl sportlich als auch persönlich um sie steht. Diese Woche schauen wir neben den Platz und reden mit American-Football Head-Coach Paul Zahlen.

Wann und Wieso bist du zum American Football gekommen?

Das war im Winter 2009, da habe ich in Trier angefangen mit dem American Football. Ich war damals auf der Suche nach einem neuen Hobby. Davor war ich 16 Jahre lang Basketballspieler und auch Schiedsrichter und ich wollte einfach eine neue Herausforderung.

 

Jetzt bist du Trainer in Saarbrücken. Wie kam es dazu? 

Ich war schon 2014 Trainer der zweiten Mannschaft in Saarbrücken. Danach bin ich dann über Trier, Luxemburg, Düsseldorf zurück nach Saarbrücken gekommen, damals als Koordinator. Als Saarbrücken dann aus Kostengründen eine interne Lösung suchte, um einen amerikanischen Trainer zu ersetzen sind sie auf mich zugekommen. Und ich persönlich hatte schon immer hohe Ambitionen, dementsprechend war das auch eine super Möglichkeit für mich.

 

Was sind die langfristigen Ziele mit Saarbrücken?

Ich will ganz klar den Aufstieg und dann die deutsche Meisterschaft. Das ist ein riesiges Projekt, deswegen wird das auch nicht in den nächsten 2/3 Jahren passieren. Aber ich habe noch viele Jahre vor mir als Trainer, deswegen bin ich optimistisch, dass das irgendwann passieren wird.

 

Welcher NFL-Mannschaft drückst du die Daumen? Und wie kam es dazu?

Ich bin ein Fan der Tampa Bay Buccaneers. Ich habe mir damals eine Mannschaft mit einem coolen Logo herausgesucht und die Piratenflagge gefiel mit dementsprechend ganz gut.

 

Was machst du, wenn du mal nicht gerade mit American Football zu tun hast?

Das gibt es nicht mehr. (lacht) Ich habe immer etwas damit zu tun. Meine Reisen, mein Privatleben, alles dreht um American Football. Ich bin 32 und habe noch viel Zeit, aber ich weiß nicht was ich ohne American Football tun würde. Deswegen ist es im Moment schwer darauf eine Antwort zu geben.

 

Und wie schaltest du am besten ab?

Ich spiele ganz gerne Madden auf der Xbox, also auch wieder Football. Es gab mal einen Jugendspieler, der gesagt hat: ich habe selten jemanden erlebt, der Football so lebt wie du. Für mich ist Football so ziemlich alles, da gibt es nicht viel drum rum. Aber natürlich geht man auch gerne das ein oder andere Mal mit Kollegen raus. Aber so richtig ohne Football geht es eigentlich nicht.

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Date de publication: 14 novembre 2020

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