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NBA Take-Aways: Sexland is real!

Die NBA-Saison nimmt immer mehr Fahrt auf. Und dabei passieren die ein oder anderen Dinge, die so nicht zu erwarten waren.

Madison Square Garden steht Kopf

Die New York Knicks wohnen zwar im Mekka der NBA, dem Madison Square Garden, doch können sie seit längerem nicht mehr zu diesem Standard aufleben. Einen richtigen Star hatte man in New York schon lange nicht mehr. Vor zwei Jahren verlor man das Rennen um Irving und Durant, ausgerechnet gegen Brooklyn. Der Konstellationspreis damals: Julius Randle. Lächerlich dachten viele Knicks-Fans, doch dieser zeigt aktuell, dass er durchaus mehr ist als nur einer von vielen. Mit 23 Punkte, 11 Rebounds und 6 Assists führt Randle die Knicks aktuell im Kampf um einen Playoff-Platz an – Playoff-Hoffnung in New York? Verrückte Zeiten!

 

Schau mal wer da oben steht.

Die Warriors, die Lakers, die Clippers, die Mavericks, die Nuggets… der Westen hat so viele gute Mannschaften. Wahrscheinlich auch deswegen hat keiner damit gerechnet, dass eine Mannschaft ohne wachechten Star ganz oben mitspielen kann. Genau das tun die Utah Jazz aber zurzeit. Rundum Defensiv-Maschine Rudy Gobert und Jungstar Donovan Mitchell haben sich die Jazz auf den ersten Platz in der Western-Conference gemogelt und wollen nun beweisen, dass das kein Zufall war. Ob, Gobert und Mitchell reichen, um ein talentiertes, aber star-loses Utah Team tief in die Playoffs zu führen? Man wird sehen.

 

Sexland > Lebron James

Collin Sexton und Darius Garland zieren gemeinsam das Backcourt der Cleveland Cavaliers. Ihre unerwartet explosiven Leistungen haben den beiden den Namen – Sexland – geerntet. Nachdem Lebron James die Mannschaft seiner Heimat 2018 zum zweiten Mal verlassen hatte, fielen die Cavaliers erneut in die Bedeutungslosigkeit. Mit Sexland auf dem Parkett avanciert Cleveland endlich wieder zu einem Faktor auf der NBA-Landkarte und darf sich sogar Hoffnungen auf die Playoffs machen.

 

Westbroke – Ehemaliger MVP mit Totalschaden

Verstehen sie mich nicht falsch – die Leistungen von Rusell Westbrook bei den Wizards sind nicht schlecht. Doch war nach dessen Trade dorthin ganz klar, dass die Hauptstädter in dieser Saison in die Playoffs müssen. Bis auf den unglaublichen last-second Sieg gegen die Brooklyn Nets vor ein paar Tagen lief in Washington allerdings noch nicht viel zusammen und die Mannschaft grüßt aktuell aus dem Keller des Ostens. Ob die Kombination Beal-Westbrook das Ruder nochmal rumreißen kann, oder ob Bradley Beal vielleicht sogar getradet werden könnte steht aktuell in den Sternen.

 

Luka-Magic vorbei?

Luka Doncic wurde und wird zurecht als eines der kommenden Gesichter der NBA gehandelt. Seine individuellen Leistungen sind teilweise verrückt und nicht zu glauben, mit seinem Team läuft es in dieser Saison allerdings überhaupt nicht. Eigentlich sollten die Mavericks nachdem sie letzte Saison bereits für etwas Lärm in den Playoffs gesorgt hatten (zwei Siege gegen die Clippers) in diesem Jahr voll angreifen. Doch die Abwesenheit von Porzingis, sowie der Verlust von Seth Curry scheinen dem Team sehr zuzusetzen… ganz alleine kann Luka-Magic ein Team dann doch noch nicht tragen.  

Text: Daniel Baltes

 

 

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Date de publication: 04 fevrier 2021

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