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Basket

Timeout mit: Thomas Grün

In unserer Serie Timeout mit, schauen wir bei Luxemburger Sportlern vorbei und finden heraus wie es sowohl sportlich als auch persönlich um sie steht. Diese Woche drehen wir die Zeit zurück und schnappen uns einen Gladiator aus Trier: Thomas Grün.

Du bist seit vier Jahren in Trier. Wie würdest du deine Zeit dort beschreiben?

Ich sehe die Zeit sehr positiv. Von Anfang an wurde mir viel Vertrauen gegenüber gebracht und ich habe bereits in meinem ersten Jahr als Profi viel Spielzeit bekommen. Natürlich gab es gute und weniger gute Zeiten, generell würde ich meine Zeit in Trier allerdings als erfolgreich einstufen. Wir sind jedes Jahr in die Playoffs gekommen, einmal bis ins Halbfinale. Dazu gefällt mir Trier einfach, die Stadt ist wie ein zweites zuhause für mich geworden.

Und was sind die Ziele für dieses Jahr?

Das Ziel ist ganz klar wie immer die Playoffs. Wir haben ziemlich viele neue Spieler und für viele Spieler auch einen neuen Trainer. Wie müssen also viel arbeiten, damit wir zum Ende der Saison das aufs Parkett bringen, was der Trainer sich erwartet und dann unseren besten Basketball spielen.

Du bist erst 25, was sind deine persönlichen Ziele?

Ich versuche eigentlich immer mich zu 100% auf den Moment zu konzentrieren. Ich gebe immer 100% bei jedem Training und in jedem Spiel. Wenn es dann gegen Ende einer Saison geht, dann schaut man sich natürlich seine Ambitionen an und macht sich Gedanken dazu, was der beste Schritt für einen selbst ist. Aktuell fokussiere ich mich allerdings auf diese Saison. Irgendwann einmal einen Meistertitel oder Pokal gewinnen, wäre natürlich auch erstrebenswert.

 

Du bist auch neben dem Basketball sehr sportlich. Macht Thomas Grün auch etwas anderes wie Sport?

Ich muss zugeben, dass Sport, nicht nur Basketball, mich am meisten interessiert. Ganz egal ob Tour de France, Roland Garros oder F1, ich schaue mir es an und interessiere mich quasi für jede Sportart. Natürlich kommt auch noch die Playstation manchmal zum Einsatz, wobei das mit dem Alter auch immer weniger wird. Und wenn ich mal Besuch habe, koche ich eigentlich auch ganz gerne.

Vor einem wichtigen Spiel, welche Musik kommt da auf die Ohren?

Kurz davor, nicht immer, höre ich mir tatsächlich gerne diese typisch amerikanischen Motivation-Reden an, die dann mir einem Beat die Spannung aufbauen. Wenn ich das bei jedem Spiel machen würde, hätte es wohl keine Wirkung mehr, aber wenn wir in den Playoffs sind pusht mich das nochmal extra. Vor allem dann, wenn die Beine schon etwas schwer sind von der Saison, dann pusht das nochmal so richtig.

Und jetzt die Frage der Fragen: MJ oder Lebron?

Immer wenn die Diskussionen anfangen, versuche ich schnellstmöglich abzuhauen. Es gibt unheimlich viele Argumente für den einen oder den anderen. Es sind beides Spieler, die zu den besten aller Zeiten gehören. Ich persönlich bin eher ein MJ-Fan, weil ich einfach finde, dass er etwas schöner gespielt hat, wobei das natürlich subjektiv ist. Trotzdem sind seine Fade-Away Würfe oder Lay-ups gegen drei Verteidiger so beeindruckend, dass ich mit MJ auf die Frage antworten muss.

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Date de publication: 07 novembre 2020

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