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Privat

Handball

Timeout mit: Max Kohl

In unserer Serie Timeout mit, schauen wir bei Luxemburger Sportlern vorbei und finden heraus wie es sowohl sportlich als auch persönlich um sie steht. Diese Woche geht es an den Kreis mit Handballer Max Kohl.

Ihr steht aktuell punktgleich mit dem Ersten aus Esch auf Platz Zwei. Wer holt sich am Ende der Saison den Titel?
Natürlich ist es unser Ziel einen Titel nach Differdingen zu bringen. Esch ist trotzdem, nach den Leistungen der letzten Jahre, der Favorit, aber auch Berchem und Käerjeng sind nicht zu unterschätzen. Wir müssen weiterhin Konstanz in unsere Leistung bringen und das Niveau von vor dem Lockdown finden. Meiner Meinung holt in dieser Saison die Mannschaft den Titel, die sich durch die Corona-bedingten Verschiebungen am wenigsten beeinflussen lässt und die Situation am besten managet.

Zusammen mit dem Fußball ist der Handball der erste Restarter. Geht man mit einem etwas mulmigen Gefühl in die kommenden Spiele?
Mulmiges Gefühl würde ich jetzt nicht sagen. Wir sind einfach froh, dass wir wieder trainieren und Spiele bestreiten dürfen. Einfach als Mannschaft zusammen zu sein hat jeden gefreut und wir sind enorm motiviert wieder loszulegen, auch wenn leider keine Zuschauer erlaubt sind.

Im Handball wurde entschieden die Spieler zu verpflichten Schnelltests zu machen. Eine gute Initiative?
Ich begrüße es, dass die FLH eine klare Entscheidung getroffen hat. Daran können wir als Spieler und Vereine uns orientieren und wissen, dass der Ablauf der Saison garantiert ist. Die Schnelltests werden dazu beitragen, dass positive Fälle erkannt werden und der Verein die notweindigenen Maßnahmen einleiten kann.

Vor einer Woche wurde das Finale der Handball-WM gespielt. Wer war dein Favorit?
Ich bin ehrlich gesagt privat nicht wirklich handballverrückt und verfolge auch fast keine Spiele. Spieler, gegen die ich selbst mal gespielt habe, wie z.b Karabatic (Frankreich) verfolge ich natürlich etwas genauer, aber für den Rest versuche ich nach dem Training Abstand vom Handball zu gewinnen. Die WM habe ich auch deswegen nicht wirklich verfolgt. Da schaue ich mir in meiner Freizeit lieber die Spiele von Manchester United an.

Abgesehen vom Sport, womit vertreibst du dir sonst die Zeit?

Wenn ich keinen Handball habe, gehe ich gerne ins Fitness. Da kann ich am besten abschalten. Ich versuche auch so viel Zeit wie möglich mit Familie und Freunde zu verbringen, was aktuell leider viel zu kurz kommt. Für den Rest bin ich gerade dabei ein Haus mit meiner Freundin zu bauen, was auch viel Zeit und Nerven kostet.
 

Wenn du die Möglichkeit hättest mir irgendeinem Menschen (tot oder lebendig) ein Abendessen zu haben, wer wäre es? Und Wieso?
Rein sportlich gesehen, würde ich da Michael Jordan sagen. Er ist bereits seit meiner Kindheit mein Vorbild. Diese Gewinnmentalität und der Wille immer besser zu werden und besser zu sein als der Gegner hat mich schon immer fasziniert. Die Serie „The Last Dance“ auf Netflix war auch dementsprechend schnell durchgeschaut.

Interview von: Daniel Baltes

 

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Date de publication: 06 fevrier 2021

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